Bezirk Jena-Weimar

 John-Wesley-Haus
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Hinweise zu unseren Gottesdiensten

Sie sind herzlich willkommen, mit uns Gottesdienst zu feiern.
Durch die aktuell geltenden Maßnahmen zur Infektionsvermeidung ist die Teilnehmerzahl begrenzt. Es muss eine qualifizierte Mund-Nase-Bedeckung (medizinische Maske, FFP2) getragen, auf Abstand, Händedesinfektion und die üblichen Vorsichtsmaßnahmen geachtet werden. Personen mit Covid-19-Symptomen erhalten keinen Zugang.
  


Aktuelle Änderungen zum Gemeindebrief

Wir werden am 24. Dezember um 10 Uhr in der Friedenskirche eine vorgezogene Christvesper miteinander feiern und haben so auch ausreichend Platz für alle, die kommen möchten - auch Kinder.

Die im Gemeindebrief angegebene Christvesper um 17 Uhr im John-Wesley-Haus entfällt somit.
Ebenfalls entfällt der Gottesdienst am 25.12. in Bad Klosterlausnitz.

 
Bibelwort für den Monat Dezember

 

Freue dich und sei fröhlich, du Tochter Zion!
Denn siehe, ich komme und will bei dir wohnen,
spricht der Herr..

(Sachaja 2,14)


Gott bei uns aufnehmen

Liebe Schwestern und Brüder! Liebe Freunde!

Die Menschen in Jerusalem werden – Frauen und Männer – als Töchter Zion angesprochen. Gott zieht bei ihnen ein. Da sind Jubel und Freude selbstverständlich. Und wir heute lesen das mit vorweihnachtlichen Augen und denken: Das wäre eine Freude, wenn Gott auch bei mir einzieht.
Dabei ist das gar nicht einfach, jemanden bei sich wohnen zu lassen und in aller Regel tun wir das auch nicht.

Unsere Wohnung ist uns ein fast schon heiliger Rückzugsort.

Da wollen wir ganz bei uns sein, ungestört. Wenn dort jemand einzieht, wird es eng. Und nicht nur den Platz müssten wir teilen. Die Gewohnheiten des neuen Mitbewohners treffen auf unsere Selbstverständlichkeiten. Auf einmal geht es bei uns zuhause nicht mehr nur nach uns. Das ist schwierig. Da wird es schwierig werden zwischen uns und dem Mitbewohner.
Darum kommt es uns in aller Regel nicht in den Sinn, einen Fremden bei uns einziehen zu lassen, schon gar nicht auf unbestimmte Zeit. Darum machen Menschen die Erfahrung von Maria und Josef, die in Bethlehem keinen Platz finden, außer in einem Stall. Darum haben viele instinktiv abgewunken, als es in der sogenannten Flüchtlingskrise 2015 darum ging, Fremde bei uns aufzunehmen. Obwohl es da ja gar nicht um unsere Wohnungen ging, war uns das schon zu viel der Zumutung. Davon abgesehen, dass viele der damals zu uns gekommenen Menschen nun als Ärzte, Handwerker, Frisöre, Paketzusteller unverzichtbar sind (Wie sähe der aktuelle Arbeitskräftemangel wohl aus, wenn sie nicht da wären?).

Wie sieht das heute eigentlich aus, wenn Gott kommt, um bei uns zu wohnen?

Vielleicht so, wie Jesus es sich vorstellt: »Ich bin ein Fremder gewesen, und ihr habt mich aufgenommen. ...Wann haben wir dich als Fremden gesehen und haben dich aufgenommen? ...Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.« (Matthäus 25,35.38.40)
Natürlich dürfen wir voller Vorfreude und Erwartungen auf das Weihnachtsfest zugehen. Wir werden dort wieder neu erleben, wie Gott bei uns wohnen will. Und es wird uns gut tun und freuen. Zugleich aber kommt Gott auch auf andere Weise zu uns. Dann sehen wir nicht gleich, wie uns das Freude bereiten könnte. Aber im Vertrauen auf Gott öffnen wir unser Leben, teilen wir, was wir haben und werden schließlich froh sein, dass Gott bei uns wohnt.
Eine öffnende, das Vertrauen stärkende Adventszeit wünscht Ihnen und euch.

Ihr/euer Eric Söllner

Pastor Eric Söllner

   

 

 

 
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