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Bibelwort für den Monat Juni

 

„Meine Stärke und mein Lied ist der Herr,
er ist für mich zum Retter geworden.“

(2. Mose 15,2)


Gott hinter mir – Gott vor mir

Liebe Schwestern und Brüder! Liebe Freunde!


»Gott ist für mich zum Retter geworden«, sagen Mose und die Israeliten vollkommen zurecht.
Sind sie doch eben erst in Sicherheit. Gerade haben sie den Weg durch das Schilfmeer hinter sich. Es war ihr Weg in die Freiheit. Die Sklaven durften gehen, so hatte der Pharao entschieden. Doch dann war er ihnen mit seinen Soldaten nachgejagt, um sie zu töten. Als alles verloren schien, das Meer vor ihnen und die ägyptischen Soldaten hinter ihnen, da teilte Gott das Meer und sie konnten trockenen Fußes fliehen. Gott hatte eingegriffen. Gott hat sie gerettet. Zwar haben sie Angst und Panik erlebt, aber Gott hatte inmitten der Angst einen Weg gebahnt, der in Sicherheit führte. Es verwundert also nicht, dass Mose und die Israeliten in lauten Jubel ausbrechen und Gott loben.
Angesichts dieser großen, alten Rettungsgeschichte, die für so viele Menschen selbst zum Strohhalm in der Not wurde, kommen wir zwei Dinge in den Blick. Von Sören Kierkegaard stammt die Einsicht:


»Man kann das Leben nur rückwärts verstehen,
aber leben muss man es vorwärts.«


Zum Einen ist mir die Rettung der Israeliten am Schilfmeer ein Grund zum Rückblick. Ich verstehe mich und meinen Lebensweg, weil ich, dankbar, Rettungserfahrungen entdecke, die hinter mir liegen. Nicht immer ist mir klar gewesen, dass ich in Gefahr war. Nicht immer habe ich sofort den Eindruck gehabt, dass Rettung da war. Aber im Rückblick erkenne ich
die Momente der Bewahrung, der Hilfe und der überraschenden Wege in die Sicherheit. Nehme ich mir für diesen Rückblick Zeit, gewinne ich nicht nur Grund zur Dankbarkeit, sondern auch Sicherheit für mein zukünftiges
Leben. Ich stimme ein: »Gott ist für mich zum Retter geworden.« Zum Anderen muss auch ich mein Leben vorwärts leben, muss Schritte wagen und Entscheidungen treffen. Das tue ich keineswegs leichtfertig, aber leichter und freier, weil ich Gott als meinen Retter kenne. Diese Freiheit
ermöglicht es mir, auch gegen den Augenschein oder die Gewohnheit und sogar wenn ich mich geirrt habe, meine Wege zu korrigieren und an Gottes Willen zu orientieren. Dann blicke ich auch mutig das an, was mich gerade edrängt, oder was mich im Moment ratlos sein lässt. Gott wird mich
Wege führen.
Mit herzlichen Grüßen wünsche ich Ihnen und euch die Entdeckung von Gott in Ihren/eurem Leben, ob im Rückblick oder im Ausblick.

Es grüßt Sie herzlich Ihr Eric Söllner

Pastor Eric Söllner

   

 

 

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