Bezirk Jena-Weimar

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Gottesdienste im John-Wesley-Haus

Die bleibenden und höchst sinnvollen Maßnahmen zur Eindämmung von Covid19 bringen es mit sich, dass wir unsere Gottesdienste nur mit einer klar begrenzten Teilnehmerzahl feiern können.
Eine Anmeldung zum Gottesdienst ist dennoch im Augenblick nicht nötig.
Es gilt, wie bei allen unseren Gemeindeveranstaltungen, das aktuelle Infektionsschutzkonzept unserer Kirche. Achten Sie auf den Mindestabstand und regelmäßige, gründliche Handhygiene.
Bitte bringen Sie eine Mund-Nase-Bedeckung mit.
Diese kann nur am Sitzplatz abgenommen werden. Wir führen in unseren Gemeindeveranstaltungen auch Teilnehmerlisten, die der Nachverfolgung von Infektionswegen dienen, wenn es zu einem Infektionsgeschehen kommen sollte. Ist dies nicht der Fall, werden die Teilnehmerlisten nach Ablauf von 21 Tagen datenschutzgerecht vernichtet. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Mitglieder des Gemeindevorstandes.



 
Bibelwort für den Monat September

 

Ja, Gott war es, der in Christus
die Welt mit sich versöhnt hat.

(2. Korinther 5,19)


der Anfang ist für uns gemacht

Liebe Schwestern und Brüder! Liebe Freunde!

Was gibt in der Welt den Ton an? Spontan fallen mir ein: Geld, Macht, Glück, Erfolg, Stärke. Paulus behauptet, dass die Versöhnung in der Welt den Ton angibt. Das kommt von Gott, erklärt Paulus. Gott hat sowieso das Sagen und er hat es hinbekommen, die Welt mit sich zu versöhnen. Das ist Gottes maßgebendes Tun. Dabei darf uns ruhig der wunderbare Doppelsinn dieser Formulierung auffallen. Alle Welt ist versöhnt mit Gott und mit sich selbst. Das Erste ist die Voraussetzung für das Zweite.
Da kommt mir ein Gespräch in den Sinn. In einer Runde von Menschen, die ihren Weg aus der Sucht finden wollen, geht es um Selbstliebe. Weil süchtiges Verhalten stark von Selbstzerstörung geprägt ist, liegt es nahe, diese Frage in die Runde zu geben: Können Sie sich selbst lieben? Im Gespräch wird sofort deutlich, wie schwer das allen fällt. Manche erzählen, dass sie von Klein auf immer wieder gesagt bekamen, wie wenig liebenswert sie seien. Schließlich haben sie das auch geglaubt. Anderen hängt ihr Verhalten unter Alkoholeinfluss in den Knochen. sie meinen: »Erst wenn ich es auch wirklich schaffe, ohne Alkohol zu leben, wenn ich meine Ziele erreiche, kann ich mich vielleicht selbst lieben.« Was gibt also den Ton an? Es ist die Leistung, das Können und Vermögen, das Gelingen.
Wie schön und wie wichtig wäre es, wenn die Teilnehmer der Gesprächsrunde mit der Versöhnung beginnen könnten. An erste Stelle stünde es dann, sich auszusöhnen mit ihrem Lebensweg und mit ihren Entscheidungen, gerade mit den falschen. Dann wären nicht der Druck und die Angst ihre Begleiter, sondern die Liebe und die Ermöglichung.
Natürlich weiß ich auch aus eigener Erfahrung, wie schwer das ist und wie sehr das unserer Welt entgegen zu laufen scheint. Paulus aber erinnert mich an die Grundlage meines Glaubens. Gott versöhnte die Welt mit sich selbst. Dieser Anfangspunkt ist für jeden Menschen in der Welt, weil Gott ihn gesetzt hat. Ich wünsche Ihnen und mir, dass dieser Anfangspunkt tonangebend bleibt und wird.


  Eric Söllner

Pastor Eric Söllner

   

 

 

 
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