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Bibelwort für den Monat April

 

„Ihr aber seid das auserwählte Geschlecht,
die königliche Priesterschaft, das heilige Volk,
das Volk des Eigentums,
dass ihr verkündigen sollt die Wohltaten dessen,
der euch berufen hat von der Finsternis
zu seinem wunderbaren Licht.“

(1. Petr 2,9)


Liebe Schwestern und Brüder! Liebe Freunde!

Es war in einemWeiterbildungskurs.Wir saßen im Stuhlkreis beisammen und kannten uns bereits durch die vorangegangenen Kurswochen. Als Impuls für den Tagesbeginn hieß es »ab unter die Wertschätzungsdusche«.
Wir schauten erstaunt einander an. Dann folgte die Erklärung: Jede und jeder ist reihum dran, sich von allen anderen in zwei, drei Sätzen anzuhören, was diese an ihm wertschätzen. Es war ein besonderes Gefühl, von 25 Mitmenschen wertschätzendes zu hören. Das ging mir unter die Haut und hat mich zugleich beflügelt.
Der Bibelvers aus dem ersten Petrusbrief ist für alle Christen so eine Art Wertschätzungsdusche.
Was hier alles über uns gesagt wird! Das darf und soll auch wohltuend unter die Haut gehen. Und es möchte uns beflügeln. Wir sind auserwählt, königlich, heilig, Gottes Eigentum und dazu berufen, von GottesWohltaten zusprechen.

Wir stehen im wunderbaren Licht Gottes.

Zu hören, dass wir wertgeschätzt werden, dass uns etwas zugetraut wird und wir angenommen sind, tut uns gut. Alle Menschen brauchen das, wir also auch. Es rückt auch manches gerade, weil wir uns selbst, ramponiert vom Alltag, oft nicht so wahrnehmen können. Die Fehler, die Mühen und
die Verletzungen sind deutlicher spürbar als es die Wertschätzung ist. Zum Christlichen Glauben aber gehört es grundlegend, von Gott wertgeschätzt zu sein.
Darum versucht der erste Petrusbrief den Mitchristen ein Spiegel zu sein. Ein Spiegel, in dem sie sich selbst sehen können im Licht der Liebe Gottes. Dieser Brief versucht die Christen daran zu erinnern, wie Gott sie sieht. Diese Sicht Gottes auf mich, kann ich in mein Selbstbild integrieren. Ich verstehe mich selbst besser, richtiger, wenn ich Gottes Sicht auf mich wahrnehme. Sei es für einen Moment, dass die Mühe, die Fehler, die Verletzungen in den Hintergrund treten. Die kommen schon wieder vor.
Aber dass ich wertgeschätzt, angenommen, gebraucht und gelobt bin, gehört auch zu mir. So bin ich auch. Das will ich mir von Gott – oder von meinen Mitmenschen – sagen lassen. Und ich möchte dazu beitragen, dass meine Mitmenschen sehen können, wie Gott sie sieht.

Es grüßt Sie herzlich Ihr Eric Söllner

Pastor Eric Söllner

   

 

 

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