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Bibelwort für den Monat Januar

 

„Auf dein Wort will ich die Netze auswerfen. “

(Lukas 5,5)


i c h   v e r s u c h ´ s   n o c h m a l

Liebe Schwestern und Brüder! Liebe Freunde!

Aus dem Munde eines Fischers hören wir das Bibelwort im Januar des neuen Jahres. Petrus ist sein Name. Er fischt am See Genezareth. Damit verdient er seinen Lebensunterhalt. Das heißt auch, er ist ein Profi, was Fischfang angeht. Nun sind allerdings auch Profis nicht vor Misserfolgen gefeit. So ist es gerade geschehen. Eine Nacht ohne auch nur einen Fisch zu fangen ist vorbei. Eigentlich ist das die beste Zeit dafür. Aber diesmal war nichts. Der Einsatz war umsonst. Der Erfolg blieb aus.

Als Petrus also diese Nachtschicht schon abgeschrieben hat und am Ufer die Netze für die kommende Nacht säubert und flickt, kommt ihm einer in die Quere. Jesus spricht ihn an. Zunächst sieht es so aus, als ob es ein Bisschen was extra zu verdienen gibt. Jesus nimmt das Boot von Petrus in Anspruch, um von da auch zu den Menschen am Ufer zu sprechen. Doch dann nimmt die Sache eine unerwartete Wendung. Jesus gibt Petrus den Auftrag, das Netz noch einmal auszuwerfen. Ist Jesus so ein ungefragter Besserwisser? Doch Petrus wird aktiv. Er fährt noch einmal auf den See hinaus. Da ist etwas in Jesu Worten, in seiner Person …

„Auf dein Wort will ich die Netze auswerfen.“ Die Mühe wird sich Petrus nicht noch einmal machen, nur um zu beweisen, dass der Fremde sich irrt. Es muss ein Hoffnungsschimmer sein.
Und es klappt. Petrus fängt sogar viel zu viele Fische. Es muss noch ein zweites Boot organisiert werden, um den Fang zu bewältigen. Natürlich sind alle erstaunt.

Diese Geschichte trifft mich, wo ich abgekämpft bin; wo nach allem, was ich weiß, kein Sinn in einem weiteren Versuch liegt. Wie Petrus fordert auch mich die Begegnung mit
Jesus heraus aus dem Abfinden mit der Situation.
Mir fällt hier nicht zuerst ein Fischfang ein und auch nicht mein geregeltes Einkommen. Situationen mit anderen Menschen kommen mir in den Sinn. Kann ich noch einmal versuchen zu überzeugen, zu klären, zu verstehen, zu versöhnen? Alles sagt nein. Alle Möglichkeiten scheinen erschöpft und ich bin es auch. Aber ich versuch´s noch einmal. Ich versuche es noch einmal mehr, als ich es selbst für sinnvoll halte. Da ist etwas in den Worten Jesu, in seiner Person …

Garantiert das den Erfolg?
Natürlich nicht. Aber mir fällt ein, dass die Einladung Jesu an uns Menschen, es noch einmal zu versuchen, eine Entsprechung auf Gottes Seite hat: „Das geknickte Rohr wird er nicht abbrechen und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen“ (Jesaja 42,3). Gott versucht es auch noch mal mit uns, mit mir. Also versuche ich es auch noch mal mit ihm, mit ihr, mit mir. Noch ist nicht die Zeit, es sein zu lassen, aufzugeben. Noch ist Zeit, gemeinsam voran zu kommen.

Einen guten Start in das neue Jahr und Geduld mit sich selbst und anderen wünscht Ihnen/euch von Herzen Ihr/euer

Eric Söllner

Pastor Eric Söllner

   

 

 

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