Bezirk Jena-Weimar

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Bibelwort für den Monat Februar

 

„Wenn ihr in ein Haus kommt, so sagt als erstes:
Friede diesem Haus! “

(Lukas 5,10)


Erste Worte

Liebe Schwestern und Brüder! Liebe Freunde!

Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance. Dieses etwas unbarmherzige Sprichwort mag ich nicht. Viel mehr vertraue ich darauf, dass sich Menschen nach und nach kennenlernen und so immer besser miteinander zurechtkommen. Das braucht seine Zeit.
Trotzdem ist der erste Eindruck wichtig. Bei besonderen Gelegenheiten achte ich darauf und überlege mir genau, wie ich wahrgenommen werden möchte. Ein Anfang hat durchaus große Auswirkungen auf das Kommende. So verwundert es nicht, wenn in den vergangenen Tagen die Spannung im Hinblick auf die ersten Worte des neuen Präsidenten der Vereinigten Staaten groß war.

Am Anfang kann sich zeigen, was kommen wird.

So muss auch Jesus gedacht haben. Seine Jünger schickt er jeweils zu zweit in die umliegenden Orte. Sie haben eine wichtige Botschaft: »Das Reich Gottes ist nahe zu euch gekommen.« Auch wenn das sehr angenehm klingt. Jesus spricht davon, dass diese Botschaft womöglich nicht gehört werden möchte und die Botschafter also Ablehnung erfahren. Darum gibt er seinen Jüngern diesen ersten Satz mit auf den Weg: »Friede diesem Haus!« Der erste Eindruck, der Anfang, der zeigt, was kommen wird, soll unmissverständlich sein und klar.

Die Jünger suchen keinen Streit. Sie bringen Frieden.

In diesen ersten Worten kündigt sich an, was das Reich Gottes bedeutet. Und schließlich kündigt sich Jesus selbst so an. Denn seine Jünger sendet er vor sich her.
Ich frage mich, wo mein Platz in dieser Geschichte ist. Zuerst gehöre ich einfach zu den Menschen, die von der Nähe des Reiches Gottes hören.

Der Friedensgruß gilt auch mir.

Gern möchte ich ihn wieder neu für mein Leben und meine Welt hören und beherzigen. Es tut gut, vom mir entgegenkommenden Frieden zu hören.
Dann sehe ich mich ebenso gesendet, wie die Jünger. Sicher sind nicht alle meine Wege und Begegnungen dazu angetan, mit diesem Friedensgruß zu beginnen. Aber es gibt Situationen, da ist »Friede sei diesem Haus!« oder auch »Friede sei mit dir!« ein guter Anfang, der Hoffnung macht auf das, was kommen wird. Das mag besonders in schwierigen Momenten gelten. Ich wünsche mir künftig den Mut, solche ersten Worte zu sagen oder wenigstens zu denken.

Eric Söllner

Pastor Eric Söllner

   

 

 

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